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MANmagazin Ausgabe Lkw 1/2017 Österreich

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In dieser Ausgabe des MANmagazin stellen wir das breite Einsatzgebiet unserer Lkw-Familie vor, das die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse erfüllt. Wir begleiten einen TGM bei einer Feuerwehrwehrübung in Izmir, liefern mit dem TGL „weiße Ware“ aus und transportieren mit dem TGX wertvolle Sportwagen zu den Rennstrecken. Zudem waren für Sie vor Ort im hochmodernen polnischen Werk in Września, wo mit dem TGE der Transporter aus dem Hause MAN gefertigt wird.

Einmal aufladen, bitte:

Einmal aufladen, bitte: Weil anstelle von Kraftstoff Strom die Elektro-Lkw antreibt, leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einer CO 2 -freien Stadtlogistik. Prototyp im Test: Der österreichische Bundeskanzler Christian Kern nahm den innovativen Lkw in Augenschein. Großes Interesse: Zahlreiche Besucher kamen zur Unterzeichnung der Entwicklungspartnerschaft. ERSTER SCHRITT ZUR SERIE Mit der Vereinbarung der Entwicklungspartnerschaft geben MAN und das Council für nachhaltige Logistik (CNL) den Startschuss für die Einführung des Elektroantriebs im mittleren und schweren Verteilerverkehr von zwölf bis 26 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Die Praxiserprobung bei den neun CNL-Partnern beginnt Ende 2017. Dabei kommen Fahrzeuge auf Basis der MAN TGM-Baureihe zum Einsatz, vorwiegend 6x2-Fahrgestelle mit Kühlkoffern, Wechselbehältern und Getränkeaufbauten. Zum Erprobungsumfang gehört aber auch eine Sattelzugkombination. Die Erkenntnisse aus den Praxiserprobungen mit den Versuchsfahrzeugen wird MAN in die Entwicklung eines künftigen Serienproduktportfolios von elektrisch angetriebenen Lkw einfließen lassen. MASTERPLAN: MAN eMOBILITY-ROADMAP Dies ist Teil der eMobility-Roadmap von MAN Truck & Bus für innerstädtische Transportlösungen, die ab 2021 Teil des Produktangebots werden sollen. In diesem Zusammenhang wird MAN bis 2018 zunächst eine Vorserienversion eines Batteriebusses (BEV) der Öffentlichkeit präsentieren. Die Serienproduktion eines zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Stadtbusses wird Ende 2019 starten. Das technologische Know-how des eMobility-Baukastens aus dem Busbereich wird auch für Anwendungen im Elektro-Lkw zur Verfügung stehen. Für den eTruck-Bereich ist im Anschluss an die Ende 2017 beginnenden Praxistests durch die CNL-Unternehmen ab Ende 2018 die Fertigung einer ersten Kleinserie am Standort Steyr geplant. Anfang 2021 folgt die Serienfertigung von Elektro-Lkw. Bei seiner eMobility-Roadmap profitiert MAN durch die Zugehörigkeit zur Volks wagen Gruppe sowohl von den Synergien innerhalb des Konzerns als auch von der Dynamik im Pkw-Bereich. CNL – ZUKUNFTSWEISENDER VERBUND Im Council für nachhaltige Logistik haben sich 15 der größten österreichischen Unternehmen aus dem Bereich Handel, Logistik und Produktion zusammengeschlossen, um gemeinsam im Bereich nachhaltiger Logistik Fortschritte zu erzielen. Verankert ist das CNL am Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). „CO 2 -freie Stadtlogistik ist ein wesentlicher Schritt, um Luftverschmutzung der Städte und den Klimawandel zu bekämpfen“, sagt BOKU-Vizerektor Josef Glößl. „Wir sind froh, dass wir auf der Universität für Bodenkultur Wien einen ersten Meilenstein in diese Richtung setzen können: Mit dem CNL und MAN haben sich hier kompetente Partner zusammengefunden, um die Zukunft des Lebens in der Stadt positiv zu gestalten.“ 01 / 2017 Unser gemeinsames Projekt im CNL: der eTruck GEBRÜDER WEISS „Die Schaffung nachhaltiger Supply- Chains durch intelligente Logistiklösungen ist eines der Kernziele von Gebrüder Weiss. Mit dem Ganzzug Orange-Combi-Cargo haben wir bereits eine umweltschonende Verkehrslösung etabliert. Durch den Einsatz von eTrucks möchten wir für unsere Kunden auch die letzte Meile CO 2 -neutral gestalten“, erklärt Wolfram Senger-Weiss, Vorstandsmitglied bei Gebrüder Weiss, zum Erprobungseinsatz. HOFER Dr. Günther Helm, Generaldirektor von Hofer, unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die CO 2 -Einsparung: „Klimaschutz ist ein sehr wichtiger Eckpfeiler unserer Nachhaltigkeitsinitiative ‚Projekt 2020‘. So arbeiten wir bereits seit Jahren daran, unsere Energieeffizienz zu steigern und CO 2 -Emissionen wo immer nur irgendwie möglich zu vermeiden. Seit Anfang 2016 arbeiten wir sogar komplett CO 2 -neutral. Mit unserem Engagement beim Council für nachhaltige Logistik setzen wir einen weiteren Schritt in eine grüne Zukunft. Wir begrüßen daher die Einführung elektrisch angetriebener Lkw durch MAN und freuen uns bereits jetzt auf den geplanten Einsatz in unserem Fuhrpark.“ METRO Arno Wohlfahrter, CEO von METRO Cash & Carry Österreich GmbH, freut sich auf den besonderen Neuzugang im METRO- Fuhrpark. „Die MAN eMobility-Lösung mit einem nachhaltigen und umweltschonenden Ansatz, der auch bei Nutzfahrzeugen im Alltagsbetrieb eingesetzt werden kann, ist für METRO ein entscheidender Schritt nach vorne. METRO als Konzern hat sich der Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Wertschöpfung des Unternehmens verpflichtet und unterstützt konsequent auch seine Kunden dabei. Ökologische und gesellschaftliche Überlegungen werden in alle Entscheidungen des Unternehmens einbezogen. Der Erfolg von METRO ist seit vielen Jahren eng mit ökologischer Verantwortung verknüpft, deshalb freuen wir uns besonders auf unseren ersten Elektro-Lkw aus dem Werk in Steyr.“ SPAR „SPAR hat sich bis 2050 zum Ziel gesetzt, Energie annähernd zu 100 Prozent aus naturverträglichen, erneuerbaren Quellen zu beziehen. Dazu brauchen wir neben der Umstellung der Gebäude auch die Energiewende im Transportbereich. Die Beteiligung am Council für nachhaltige Logistik und die schnelle Entwicklung von alltagstauglichen Elektro-Lkw sind für SPAR daher eine Investition in die zukünftige emissionsfreie Lebensmittellogistik. Unser Beitrag zu diesem Netzwerk sind über 60 Jahre Erfahrung in der Lebensmittellogistik und Tests zu Praxiseinsatz und Effizienzsteigerung“, erläutert SPAR-Vorstandsdirektor Fritz Poppmeier die Beteiligung von SPAR. „Der E-Lkw wird die Logistik zwischen dem neuen SPAR-Lager Ebergassing und der Bundeshauptstadt unterstützen.“ SCHACHINGER Für Schachinger Logistik stellt die E-Mobilität bei Lkw einen wichtigen nächsten Schritt für den Transport dar: „Zukunftsfähige Logistiklösungen zu entwickeln, ist unser Anspruch bei Schachinger. Aus dieser Motivation heraus waren wir Initiator des Council für nachhaltige Logistik. Durch diese Zusammenarbeit mit MAN kommen wir dem langfristigen Ziel des CO 2 -freien Transports ein großes Stück näher, denn alternativ betriebene Transportfahr zeuge sind der nächste logische Schritt hin zu einer umweltfreundlichen und effizienten Güterlogistik“, meint Max Schachinger (r.), der die CNL-Initiative ins Leben rief. QUEHENBERGER Christian Fürstaller, CEO und Eigentümer von Quehenberger Logistics: „Als Spezialist für die Filialbelieferung in mehreren Handelssortimenten setzen wir darauf, dass sich die E-Mobilität in der Citylogistik durchsetzen wird. Deshalb beteiligte sich Quehenberger Logistics vom Start weg am CNL und nimmt in Zusammenarbeit mit einigen Handelskunden an mehreren Feldversuchen mit E-Fahrzeugen teil. Mit unserem Engagement im CNL stellen wir sicher, dass die Fahrzeuge und die begleitenden Dienstleistungen in eine praxisfähige Richtung entwickelt werden. Hersteller, Dienstleister und Verlader werden in Hinkunft wesentlich intensiver zusammenarbeiten müssen, um die steigenden Anforderungen bei der Belieferung und der gleichzeitigen Reduktion der Umweltbelastungen bewältigen zu können.“ REWE „Die REWE International AG war 2014 Gründungsmitglied des Council für nachhaltige Logistik. Ein Schwerpunkt dieses europaweit einzigartigen Zusammenschlusses der größten Firmen aus dem Bereich Handel, Logistikdienstleister und Produktion ist die Entwicklung von Elektro-Nutzfahrzeugen für den stadtnahen und innerstädtischen Verkehr. Diese Entwicklung gilt es im Sinne der Reduktion von Emissionen gemeinsam zu verstärken“, so Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG. MAGNA Auch bei Magna Steyr wird ein Erprobungsfahrzeug, und zwar vor allem in der Teilelogistik, zum Einsatz kommen, wie Gerd Brusius, Executive Vice President Sales & Marketing Magna Steyr, erklärt: „Nachhaltigkeit und Innovationsführerschaft sind Teil der Unternehmenspolitik von Magna Steyr. Mit den für den Teiletransport in unserem Werk in Graz verwendeten leisen und sauberen E-Lkw setzen wir eine weitere Maßnahme, mit der wir diese wichtigen Themen auch in der Logistik vorantreiben.“ STIEGL „Wir glauben, dass Spitzenqualität eine Vision braucht, um richtig Genuss und Lebensfreude zu bereiten. Das heißt, das Bier soll nicht nur im Hier und Jetzt bestens schmecken, sondern sich auch durch höchste Bekömmlichkeit auszeichnen. Auch zukünftige Generationen brauchen Vielfalt und eine intakte Umwelt. In unserer Brauerei leben wir daher nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft und verfolgen über die gesamte Wertschöpfungskette unseren Anspruch, stetig besser zu werden. Oberstes Ziel ist es, die Ressourcen zu schonen. Im Bereich der Mobilität setzen wir demzufolge auf alternative Antriebsmethoden. Als CNL-Partner testen wir mit Engagement und Leidenschaft regelmäßig innovative Technologien wie den elektrisch angetriebenen MAN- Lkw“, so Dr. Heinrich Dieter Kiener, Eigentümer der Stieglbrauerei zu Salzburg, die von Thomas Gerbl (r.) bei der Unterzeichnung des Memorandums vertreten wurde. 22 23

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